Rechner

Rentenlückenrechner
Wie groß ist Ihre Lücke im Alter?

Die gesetzliche Rente ersetzt im Schnitt nur rund 48 Prozent des Durchschnittseinkommens — Ihr Lebensstandard kostet mehr. Rechnen Sie in einer Minute aus, wie groß Ihre persönliche Rentenlücke ist und welche Sparrate sie schließt.

4,9 · 500+ Bewertungen 300+ Gesellschaften im Vergleich
Illustration: Rentenlückenrechner
Dominic Offers
fachlich geprüft durchDominic Offers
zuletzt aktualisiert17. Juli 2026

Ihre Rentenlücke in 4 Angaben

Alle Angaben in heutigen Werten — Ihre voraussichtlichen Beitragsjahre und Ihr Einkommen genügen für eine realistische erste Schätzung.

Vereinfachte Rechnung in heutigen Werten (Durchschnittsentgelt ≈ 51.000 €/Jahr, aktueller Rentenwert ≈ 40,80 €), ohne Inflation, Rentenanpassungen, Abschläge und Steuern. Kapitalbedarf nach der 4-%-Regel (25-facher Jahresbedarf). Ersetzt keine Renteninformation und keine Beratung.

So rechnet der Rentenlückenrechner

Die gesetzliche Rente schätzen wir nach dem Entgeltpunkte-Prinzip der Deutschen Rentenversicherung: Wer genau das Durchschnittsentgelt (rund 51.000 € im Jahr) verdient, sammelt pro Jahr einen Entgeltpunkt; ein Punkt ist aktuell rund 40,80 € Monatsrente wert. Ihre bisherigen Beitragsjahre plus die Jahre bis 67 ergeben so Ihre voraussichtliche Rente in heutigen Werten — die offizielle Renteninformation Ihrer jährlichen Post kommt mit derselben Logik auf ähnliche Zahlen.

Die Lücke ist die Differenz zu Ihrer Wunschrente. Als Kapitalbedarf rechnen wir konservativ mit dem 25-fachen Jahresbedarf (4-%-Regel): Wer z. B. 500 € monatlich zusätzlich braucht, sollte zum Rentenstart etwa 150.000 € angespart haben. Die nötige Sparrate ergibt sich daraus mit einer angenommenen Rendite von 4 % pro Jahr.

Was der Rechner bewusst weglässt: Inflation und künftige Rentenanpassungen (beide wirken gegenläufig), Steuern und Sozialabgaben auf die Rente sowie Abschläge bei früherem Renteneintritt. Für die Größenordnung ist das unerheblich — für die konkrete Vorsorgeplanung gehen wir in der Beratung tiefer.

Die 4 Wege, die Lücke zu schließen

  • Betriebliche Altersvorsorge (bAV): Arbeitgeberzuschuss von mindestens 15 % ist Pflicht, oft gibt es mehr — verschenken Sie dieses Geld nicht.
  • Privates Fondssparen / ETF-Policen: Flexibel und renditestark — als Versicherungslösung mit Steuervorteilen in der Auszahlphase.
  • Basisrente (Rürup): Beiträge steuerlich absetzbar — besonders für Selbstständige und Gutverdiener interessant.
  • Immobilie: Mietfreies Wohnen senkt den Bedarf im Alter — die abbezahlte Immobilie ist gelebte Rentenlücken-Verkleinerung.

Die Frage, die uns dazu am häufigsten erreicht

Wie genau ist die Schätzung der gesetzlichen Rente?
Ihr Berater Für eine Orientierung sehr brauchbar: Der Rechner nutzt dieselbe Entgeltpunkte-Logik wie die Deutsche Rentenversicherung. Ihre jährliche Renteninformation ist genauer, weil sie Ihre echten Beitragszeiten (auch Ausbildung, Kindererziehung, Lücken) kennt. Bringen Sie sie gern zur Beratung mit — dann rechnen wir exakt.
Dennis Becker
Experten-TippDennis Becker · Geschäftsführer & Berater
„Die Rentenlücke ist kein Schicksal, sondern eine Rechenaufgabe — und der Zinseszins arbeitet für den, der früh anfängt. Mein Standardbeispiel: Für 500 € Monatslücke braucht der 30-Jährige rund 150 € Sparrate, der 45-Jährige schon etwa 355 €. Deshalb ist die beste Vorsorgeentscheidung fast immer: jetzt anfangen, auch mit kleinem Betrag. Erhöhen können Sie später — verlorene Jahre kauft Ihnen niemand zurück.“

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Die häufigsten Fragen zur Rentenlücke

Warum 80 % vom Netto als Wunschrente?
Im Ruhestand fallen einige Kosten weg (Fahrten zur Arbeit, Vorsorgesparen selbst, oft die Immobilienrate), andere kommen dazu (Gesundheit, Freizeit). 80 % des letzten Nettos haben sich als realistische Faustregel etabliert. Wer mietfrei wohnt, kommt oft mit weniger aus; wer zur Miete wohnt, sollte eher höher planen.
Ist die 4-%-Regel nicht zu optimistisch?
Sie ist eine bewusst einfache Konvention: Wer jährlich 4 % seines Kapitals entnimmt, kommt historisch betrachtet ca. 30 Jahre über die Runden. Konservativere Planer rechnen mit 3 % (= 33-facher Jahresbedarf). Im Beratungsgespräch kalkulieren wir mit Verrentungstarifen, die das Langlebigkeitsrisiko komplett absichern — das kann kein Entnahmeplan.
Lohnt sich private Vorsorge auch mit über 50 noch?
Ja — nur die Instrumente ändern sich: Statt langer Aktienlaufzeiten rücken bAV-Verstärkung, Sonderzahlungen in die gesetzliche Rente (Ausgleichsbeträge ab 50 sind steuerlich attraktiv!) und die Absicherung des Pflegerisikos in den Fokus. Auch hier gilt: rechnen statt raten.
Marvin Becker Melanie Kenkenberg

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