Rentenlückenrechner
Wie groß ist Ihre Lücke im Alter?
Die gesetzliche Rente ersetzt im Schnitt nur rund 48 Prozent des Durchschnittseinkommens — Ihr Lebensstandard kostet mehr. Rechnen Sie in einer Minute aus, wie groß Ihre persönliche Rentenlücke ist und welche Sparrate sie schließt.
Ihre Rentenlücke in 4 Angaben
Alle Angaben in heutigen Werten — Ihre voraussichtlichen Beitragsjahre und Ihr Einkommen genügen für eine realistische erste Schätzung.
So rechnet der Rentenlückenrechner
Die gesetzliche Rente schätzen wir nach dem Entgeltpunkte-Prinzip der Deutschen Rentenversicherung: Wer genau das Durchschnittsentgelt (rund 51.000 € im Jahr) verdient, sammelt pro Jahr einen Entgeltpunkt; ein Punkt ist aktuell rund 40,80 € Monatsrente wert. Ihre bisherigen Beitragsjahre plus die Jahre bis 67 ergeben so Ihre voraussichtliche Rente in heutigen Werten — die offizielle Renteninformation Ihrer jährlichen Post kommt mit derselben Logik auf ähnliche Zahlen.
Die Lücke ist die Differenz zu Ihrer Wunschrente. Als Kapitalbedarf rechnen wir konservativ mit dem 25-fachen Jahresbedarf (4-%-Regel): Wer z. B. 500 € monatlich zusätzlich braucht, sollte zum Rentenstart etwa 150.000 € angespart haben. Die nötige Sparrate ergibt sich daraus mit einer angenommenen Rendite von 4 % pro Jahr.
Was der Rechner bewusst weglässt: Inflation und künftige Rentenanpassungen (beide wirken gegenläufig), Steuern und Sozialabgaben auf die Rente sowie Abschläge bei früherem Renteneintritt. Für die Größenordnung ist das unerheblich — für die konkrete Vorsorgeplanung gehen wir in der Beratung tiefer.
Die 4 Wege, die Lücke zu schließen
- Betriebliche Altersvorsorge (bAV): Arbeitgeberzuschuss von mindestens 15 % ist Pflicht, oft gibt es mehr — verschenken Sie dieses Geld nicht.
- Privates Fondssparen / ETF-Policen: Flexibel und renditestark — als Versicherungslösung mit Steuervorteilen in der Auszahlphase.
- Basisrente (Rürup): Beiträge steuerlich absetzbar — besonders für Selbstständige und Gutverdiener interessant.
- Immobilie: Mietfreies Wohnen senkt den Bedarf im Alter — die abbezahlte Immobilie ist gelebte Rentenlücken-Verkleinerung.
Die Frage, die uns dazu am häufigsten erreicht
„Die Rentenlücke ist kein Schicksal, sondern eine Rechenaufgabe — und der Zinseszins arbeitet für den, der früh anfängt. Mein Standardbeispiel: Für 500 € Monatslücke braucht der 30-Jährige rund 150 € Sparrate, der 45-Jährige schon etwa 355 €. Deshalb ist die beste Vorsorgeentscheidung fast immer: jetzt anfangen, auch mit kleinem Betrag. Erhöhen können Sie später — verlorene Jahre kauft Ihnen niemand zurück.“
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In 30 Minuten machen wir aus Ihrer Zahl einen konkreten Vorsorge-Fahrplan — mit Arbeitgeberzuschüssen, Steuervorteilen und ehrlichen Produktempfehlungen.
Vorsorge-Beratung vereinbarenDie häufigsten Fragen zur Rentenlücke
Warum 80 % vom Netto als Wunschrente?
Ist die 4-%-Regel nicht zu optimistisch?
Lohnt sich private Vorsorge auch mit über 50 noch?
Schnelle Frage, Kritik oder Feedback?
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