Katzenversicherung
Die Versicherung für Ihre Katze
Was kostet die ideale Katzenversicherung, welche Gefahren sind abgedeckt und auf welche Leistungen sollten Sie unbedingt achten?
1. Die ideale Katzenversicherung
Passende Deckungssumme: Die passende Deckungssumme bei einer Katzenversicherung sollte die erwarteten Tierarztkosten, das Alter und den Gesundheitszustand der Katze sowie den gewünschten Versicherungsumfang berücksichtigen. Eine höhere Deckungssumme der Katzenkrankenversicherung bietet mehr Schutz, führt aber auch zu höheren Prämien. Wichtig ist, dass die Deckungssumme der Versicherung ausreichend ist, um teure unerwartete Behandlungen beim Tierarzt abzudecken, ohne Ihr Budget zu überlasten.
Leistungsumfang: Eine Katzenversicherung deckt in der Regel Kosten für Tierarztbesuche, Behandlungen bei Krankheiten und Unfällen sowie Operationen der Katze ab. Je nach Tarif können auch Vorsorgeleistungen wie Impfungen und Zahnbehandlungen enthalten sein. Der genaue Leistungsumfang variiert je nach Anbieter und gewähltem Versicherungspaket.
Wie viel Versicherungsschutz benötigt Ihre Katze?
Mit annähernd 15 Millionen Katzen in Deutschland ist sie ein weit verbreitetes Haustier. Doch auch Ihr Vierbeiner benötigt durchaus einen Tierarztbesuch — etwa wegen einer plötzlich eintretenden Erkrankung oder einer Routineuntersuchung wegen einer anstehenden Impfung. Die Gründe für einen Tierarztbesuch könnten nicht unterschiedlicher sein. Fakt ist jedoch, dass ein Tierarztbesuch für Katzenbesitzer oftmals nicht billig ist. Ob die reinen Kosten für den Check oder die Medikamente: In den meisten Fällen und Behandlungen müssen Sie bereits ordentlich in die Tasche greifen. Noch teurer wird es, falls Komplikationen auftreten.
Ungeachtet dessen, ob Ihre Katze eine Freigänger- oder Hauskatze ist, steht die Gesundheit stets an erster Stelle. Ihr Vierbeiner ist Ihnen sehr wichtig, und falls mit Ihrer Katze etwas nicht stimmt — sei es wegen einer Verletzung oder weil sie krank ist —, sollte Geld für Sie zu keiner Zeit eine Sorge darstellen. Das Leben Ihres Vierbeiners ist mit keinem Geld der Welt aufzuwiegen.
Als Katzenbesitzer ist Ihnen der Gang zum Tierarzt sicherlich vertraut. Bei den Rechnungssummen, welche Sie am Ende eines Besuches erhalten, kann man schnell den Boden unter den Füßen verlieren. Besonders wenn OPs zur Verbesserung der Gesundheit Ihrer Katze notwendig waren, kann die Rechnungssumme schnell im 4-stelligen Bereich angesiedelt sein. Genau deshalb ist eine Katzenversicherung besonders empfehlenswert: Im Ernstfall deckt die Versicherung eben diese Kosten für den Tierarzt ab. Folgende Versicherungen sind möglich: Katzenhaftpflichtversicherung (abgedeckt über die Privathaftpflicht), Katzen-OP-Versicherung und Katzenkrankenversicherung.
Die Vorteile einer guten Katzenversicherung
- Finanzielle Absicherung bei Tierarztkosten oder im Schadensfall: Man muss sich keine Sorgen um die anstehenden Kosten machen
- Schutz vor unberechtigten Schadensersatzansprüchen
- Medizinische Versorgung gewährleistet: Hier möchte jeder Katzenbesitzer auch nur das Beste für sein Tier — auch innovative Behandlungsmethoden beim Tierarzt sind mit der Katzenversicherung abgedeckt
- Rabatte für Wohnungskatzen: Falls Ihr Stubentiger kein Freigänger ist, gibt es nochmal Rabatte
- Niedrige Beiträge für umfangreichen Versicherungsschutz: In der Haftpflichtversicherung ist das Tier über den Halter mitversichert, und die Krankenversicherungen sind beitragsmäßig sehr günstig
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Jetzt Angebot anfragenWarum ist eine Katzenversicherung sinnvoll?
Unser Haustiger versetzt uns regelmäßig in Erstaunen: hohe Sprünge, gefährliche Stürze — und als wenn nichts gewesen wäre, läuft unser Vierbeiner einfach weiter. Nicht ohne Grund werden Katzen sieben Leben nachgesagt.
Wir wissen es allerdings besser: So oft es auch mal gut geht, kann es immer mal sein, dass doch etwas passiert. Denn wie wir wissen, hat unser Lieblingshaustier nur ein Leben. Genau dieses eine Leben ist in Wertschätzung nicht zu messen. Wenn es unserer Katze nicht gut geht, kann das auch gesundheitliche Folgen für uns selbst haben — in erster Linie mentale.
Eine Versicherung für Ihre Katze soll Ihnen genau diesen Kummer ersparen. Die Katzenversicherung nimmt Ihnen nicht nur die mentalen Sorgen, sondern beschützt Sie ebenfalls vor hohen Tierarztkosten. Sie sorgen quasi für das Wohlergehen Ihres Vierbeiners vor und können selbst nahezu sorgenfrei aufatmen, da Ihnen die Versicherung einen Großteil des Kummers bereits abnimmt.
2. Leistungen der Katzenversicherung
Was übernimmt eine Katzenversicherung? Bei der Katzenversicherung wird zwischen zwei Versicherungen unterschieden: einmal die Katzenkrankenversicherung und einmal die Katzen-OP-Versicherung. Nachstehend sind die Leistungen der Versicherungen für die Katze einmal zusammengefasst.
Katzenkrankenversicherung
Die Versicherung zahlt bei Verletzungen und Erkrankungen des Tieres: Behandlungskosten, Diagnostik, Vor- und Nachsorge, Medikamente, Hilfsmittel, Tierklinik-Aufenthalte, Alternativmedizin sowie Impfungen und Wurmkuren.
Katzen-OP-Versicherung
Bei der Katzen-OP-Versicherung sind lediglich die Kosten einer Operation abgedeckt: Kosten der Operation, Vor- und Nachsorge für die Katze, Medikamente, Hilfsmittel und der Tierklinik-Aufenthalt (je nach Tarif).
Diese Katzenversicherungen gibt es
Welche Versicherung ist denn nun die richtige? Sollte ich meinen Vierbeiner mit einer umfassenden Tierkrankenversicherung versichern, oder ist eine OP-Versicherung bereits ausreichend? In der Regel werden zwei Bereiche beim Versicherungsschutz abgedeckt: zum einen die Tiergesundheit, zum anderen mögliche Schadensfälle und Unfälle. Mit den folgenden drei Versicherungsarten können Sie die Absicherung Ihres Haustieres gewährleisten:
Katzenkrankenversicherung
Wenn Ihr Vierbeiner zum Tierarzt oder sogar in die Tierklinik muss, zahlt die Katzenkrankenversicherung. Im Krankheitsfall oder bei einem Unfall springt ein leistungsstarker Versicherer für Sie ein. Darüber hinaus ermöglicht Ihnen diese Form der Versicherung, Vorsorgemaßnahmen wie Impfungen, Wurmkuren, Medikamente oder Zahnprophylaxe sorglos durchführen zu lassen — denn auch diese anfallenden Kosten werden von der Versicherung getragen.
Haftpflichtversicherung
Die Haftpflichtversicherung springt in den Fällen ein, in denen Ihre Katze doch mal die Krallen ausfährt. Im Gegensatz zu Hunden bedarf es keiner gesonderten Haftpflicht speziell für Katzen: Ihr Haustiger ist bereits über Ihre „generelle“ Privathaftpflicht mitversichert.
Katzen-OP-Versicherung
Diese spezielle Form der Versicherung bietet einen weniger umfangreichen Schutz als der Krankenvollschutz. Sie deckt ausschließlich Operationskosten ab. Der Vorteil? Durch den geringeren Deckungsbereich ist diese Form der Versicherung oftmals preiswerter als der vollwertige Schutz einer Tierkrankenversicherung. Besonders für ältere Katzen und Kater ist diese Form eine empfehlenswerte Möglichkeit.
„Für die Samtpfote besser abgesichert sein. Unsere Empfehlung: Eine Katzenversicherung lohnt sich — vor allem, wenn Ihre Katze Freigängerin ist oder Sie keine finanziellen Hürden bei Tierarztkosten möchten. Entscheiden Sie sich mindestens für eine OP-Versicherung, besser noch für eine Katzenkrankenversicherung mit Vollschutz — inklusive Vorsorge, ambulanten und stationären Behandlungen. Achten Sie auf Leistungen wie freie Tierarztwahl, Erstattung bis zum 4-fachen Satz der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) und möglichst kurze Wartezeiten. Aus der Praxis: Ein Finanzgewissen-Kunde hatte seine Katze als Wohnungstiger gehalten. Nach einem akuten Verdacht auf eine Darmoperation musste das Tier schnell operiert werden — Kostenpunkt über 1.200 €. Dank der abgeschlossenen Katzenversicherung mit Voll-OP- und Kranken-Schutz wurden die Kosten vollständig übernommen. Ohne diesen Schutz hätte die Entscheidung zwischen Geld oder Gesundheit stehen können. Fazit: Auch kleine Tiere können große Kosten verursachen. Eine passende Katzenversicherung gibt Ihnen als Halter Sicherheit — damit Ihre Katze bestmöglich versorgt bleibt und finanzielle Sorgen keine Rolle spielen.“
3. Was kostet eine Katzenversicherung?
Die Höhe des Beitrags zur Katzenversicherung lässt sich pauschal gar nicht benennen. Denn welche Kosten letztendlich anfallen, ist abhängig von einigen Faktoren, die Sie bei der Wahl des Tarifs angeben müssen: das Alter der Katze, die Rasse der Katze und die Art der Haltung.
Bereits die Art der Haltung — sprich, ob Ihre Katze Freigänger oder Stubentiger ist — spielt für Katzenkrankenversicherungen eine große Rolle. Grundsätzlich gehen Versicherer nämlich von einem geringeren Verletzungsrisiko bei der Haltung im Eigenheim aus. Sie haben sicherlich in Ihrer Nachbarschaft auch schon einen lauten Katzenkampf mitbekommen — bei diesen nachbarschaftlichen Kämpfen kann Ihr Vierbeiner sich durchaus so verletzen, dass ärztliche Hilfe unumgänglich ist. Daher können Sie davon ausgehen, dass der Halter eines Stubentigers geringere Beiträge zur Katzenkrankenversicherung zu zahlen hat.
Kostenbeispiel: Katzenkrankenversicherung
Kosten pro Jahr unter Berücksichtigung verschiedener Gegebenheiten (jeweils Hauskatze, ohne Chip):
Kostenbeispiel: Katzen-OP-Versicherung
Im direkten Vergleich wäre eine reine Katzen-OP-Versicherung deutlich günstiger — allerdings mit deutlich geringerem Leistungsumfang: Die OP-Versicherung übernimmt lediglich die Kosten anfallender Operationen und Nachbehandlungen. Gleicher Ausgangspunkt wie im obigen Beispiel:
„Warum genau ist denn jetzt das Alter so wichtig für die Krankenversicherer? Das lässt sich relativ einfach beantworten: Jüngere Katzen sind grundsätzlich viel vitaler im Vergleich zu bereits älteren Vierbeinern. Demnach erkranken sie nicht so schnell und benötigen oftmals deutlich weniger Behandlungen vom Tierarzt. In meiner Bewertung beziehe ich mich dabei auf die Erfahrungswerte der Versicherer. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Versicherungen ihre Versicherungsnehmer mit niedrigeren Beiträgen für jüngere Katzen belohnen. Das Risiko für Krankheiten ist bei einem jüngeren Tier einfach geringer.“
Worauf sollten Sie beim Vergleich der Tarife besonders achten?
Die Höhe der Erstattung
Damit ist gemeint, welche Kosten die Versicherung für die Katze letztendlich übernimmt. Werden beispielsweise alle Kosten gedeckt oder nur eine Höchstsumme? Also ob die Erstattung mit einem festgelegten Rahmen limitiert ist — zum Beispiel maximal 1.500 € oder 3.000 € — oder ob die Erstattung unbegrenzt anfallende Kosten für den Tierarzt übernimmt. Ferner sollten Sie als Katzenbesitzer darauf achten, ob diese Summe sich nach einem Jahr richtet oder je Versicherungsfall gilt.
Die Abrechnungshöhe nach der Gebührenordnung
Die sogenannte Gebührenordnung für Tierärzte, kurz GOT, legt die Kosten des Leistungsumfangs fest. Nach der GOT rechnen Tierärzte ihre Leistungen ab. Gemessen an der Komplexität oder dem benötigten Zeitraum der Behandlung werden die Preise der Gebührenordnung um das Zwei-, Drei- oder sogar Vierfache erhöht. Je nach Versicherer werden diese mehrfach erhöhten Sätze nicht erstattet. Expertentipp: Halten Sie die Augen auf nach einem Tarif, welcher zumindest den doppelten Satz oder mehr erstattet.
Die Selbstbeteiligung
Dieser Begriff kommt Ihnen sicherlich von Ihrer Kfz-Versicherung bekannt vor. Auch bei einer Katzenversicherung wird dasselbe Vorgehen damit beschrieben: Im Versicherungsfall müssen Sie Summe X aus eigener Tasche bezahlen. Eine übliche Selbstbeteiligungssumme sind 250 €. Ein hervorzuhebender Aspekt sind die dabei meist geringeren monatlichen Beiträge zur Versicherung. Nice-to-know: Ein anderer Begriff für Selbstbeteiligung ist das Wort Selbstbehalt.
Die Details des Tarifs
Sie sollten sich bei der Auswahl der Tarife unbedingt die Vertragsdetails der Katzenversicherung durchlesen. Diese Details geben Aufschluss über die Dauer der Wartezeit, das Bestehen eines Auslandsversicherungsschutzes, die Kostenübernahme eines Chips oder auch für Operationen hinsichtlich Kastration/Sterilisation. Überlegen Sie, welche Leistungen für Sie und Ihre Katze sinnvoll sind, und vergleichen Sie dann die Versicherer und ihre Tarife. Auch Stiftung Warentest hat das Thema Tierversicherung getestet.
Drei Spartipps für Ihre Katzenversicherung
Jahreszahlung wählen
Sollten Sie die Möglichkeit haben, den Beitrag als Jahressumme zu begleichen, sollten Sie dies in Erwägung ziehen. Oftmals ist die Einmalzahlung je Jahr günstiger, als die Beiträge je Monat oder vierteljährlich zu entrichten.
Selbstbeteiligung erwägen
Denken Sie ernsthaft über den Entscheid einer Selbstbeteiligung nach. Wir würden Ihnen dabei eine Summe von 250 € empfehlen. Zwar sind Sie im Ernstfall gezwungen, den Selbstkostenanteil zu tragen, aber auf der anderen Seite reduziert diese Vorgehensweise Ihren Versicherungsbeitrag.
Rabatte nutzen
Nicht ganz so wie auf dem Basar können Sie drei Katzen versichern und müssen nur für zwei bezahlen. Dennoch gibt es durchaus Versicherungen, die besondere Rabatte für spezielle Gegebenheiten vergeben. Dies kann die Anmeldung mehrerer Katzen sein — oder auch, dass Sie bereits andere Versicherungsformen beim selbigen Versicherer abgeschlossen haben.
Richtig abgesichert sein: Darauf sollten Sie achten!
Leistungsumfang
Sie sollten als Katzenbesitzer darauf achten, dass die gewählte Versicherung auch im höheren Alter der Katze Leistungen übernimmt. Auch seltenere Erkrankungen sollten mitversichert sein.
Erstattungssatz/Selbstbehalt
Hier können Sie selbst wählen, ob Sie eine Selbstbeteiligung zahlen möchten und dafür weniger Beitrag — oder umgekehrt. Hier kann man für sich selbst rechnen und entscheiden.
Wartezeiten
Die Wartezeit der Katzenversicherung sollte so kurz wie möglich sein! Außerdem sollte diese bei Unfällen komplett entfallen.
Abrechnung mit dem Tierarzt
Um eine Vorauszahlung aus eigener Tasche zu vermeiden, schauen Sie, dass die Versicherung direkt mit dem Tierarzt abrechnet.
Gebührenordnung
Tierärzte rechnen nach einer bestimmten Verordnung ab. Dieser Satz kann unterschiedlich hoch sein. Wählen Sie also eine Versicherung für Ihre Katze, die mindestens den 2-fachen Satz erstattet.
„Eine Katzenhaftpflichtversicherung in dem Sinne gibt es nicht. Die Katze ist automatisch in der Haftpflichtversicherung mit abgedeckt.“
4. Fazit Katzenversicherung
Eine Katzenversicherung lohnt sich, um hohe Tierarztkosten bei Unfällen oder Krankheiten zu vermeiden. Sie bietet finanzielle Sicherheit und sorgt dafür, dass Ihre Katze stets die bestmögliche medizinische Versorgung erhält.
Um den passenden Tarif zum besten Preis für Ihre Katze zu finden, nutzen Sie gerne unseren kostenlosen Tarifvergleich — kostenfrei und unverbindlich.
Die häufigsten Fragen zur Katzenversicherung
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