Beamte

Private Krankenversicherung für Beamte
Sichern Sie sich jetzt ab

Was kostet die ideale private Krankenversicherung für Beamte, welche Leistungen sind abgedeckt und worauf sollten Sie unbedingt achten?

ab 225 € / Monat 4,9 · 500+ Bewertungen 300+ Gesellschaften im Vergleich
Illustration: Private Krankenversicherung für Beamte
fachlich geprüft durchDennis Becker
zuletzt aktualisiert21. Mai 2025
Illustration: Laptop mit Tarifvergleich
Vor dem Abschluss lohnt der genaue Blick in Leistungen und Vertragsbedingungen.

1. Die ideale private Krankenversicherung für Beamte

Das Wichtigste:

  • Beihilfeanspruch: Beamte erhalten je nach Bundesland 50–80 % Beihilfe zu ihren Krankheitskosten, sodass nur eine Restkostenversicherung in der PKV erforderlich ist
  • Günstige Beiträge: Aufgrund des Beihilfeanspruchs zahlen Beamte in der privaten Krankenversicherung oft deutlich geringere Beiträge als andere Berufsgruppen
  • Freie Tarifwahl: In der PKV können Beamte Leistungen wie Zahnersatz, Chefarztbehandlung und private Klinikzimmer individuell auswählen
  • Bessere Versorgung: PKV-Versicherte profitieren häufig von schnellerer Terminvergabe und umfassenderer medizinischer Versorgung
  • Lebenslange Versicherung: Die private Krankenversicherung bietet für Beamte garantierten Schutz, auch im Alter — hierbei sollten jedoch die Beiträge im Rentenalter berücksichtigt werden
  • Freie Wahl statt GKV-Pflicht: Beamte sind nicht verpflichtet, in der gesetzlichen Krankenversicherung zu bleiben, und haben die Freiheit, sich privat zu versichern

Die Vorteile einer guten privaten Krankenversicherung für Beamte

  • Beamte profitieren durch die Restkostenversicherung von Privatpatientenvorteilen, wie 1- oder 2-Bett-Zimmern und optionaler Chefarztbehandlung
  • Private Krankenversicherungen bieten höhere Zuschüsse für Zahnersatz und alternative Heilmethoden
  • Beamte zahlen weniger als Selbstständige für die private Krankenversicherung, da nur die Restkosten versichert werden
  • Individuelle Tarifanpassungen der PKV und spezielle Anwärtertarife für Beamtenanwärter sind möglich
  • Beamte haben die Wahl zwischen privater und gesetzlicher Krankenversicherung — wobei die freiwillige gesetzliche meist weniger vorteilhaft für Beamte ist

Ihre Private Krankenversicherung für Beamte — ab 225 € im Monat

Beschreiben Sie uns Ihren Bedarf — unser Team erstellt Ihnen ein individuelles Angebot. Kostenlos & unverbindlich, Antwort in 24 h.

Jetzt Angebot anfragen
Illustration: Schutzschild mit Checkliste als Symbol für den Leistungsumfang
Der Leistungsumfang entscheidet: Prüfen Sie genau, welche Schäden der Tarif abdeckt.

2. Leistungen der privaten Krankenversicherung für Beamte

Beamte erhalten bereits über die Beihilfe bei Krankheit einen bestimmten Prozentsatz ihrer Krankheitskosten erstattet. Die Differenz müssen sie seit Einführung der allgemeinen Versicherungspflicht im Jahr 2009 selbst absichern. Die gesetzliche Krankenversicherung bietet eine prozentuale Absicherung von Krankheitskosten nicht an — jeder Beamte sollte daher die Differenzkosten zu seiner Beihilfe privat über einen speziellen Beamtentarif absichern.

Die Beihilfevorschriften sind in Deutschland Ländersache. Daher gibt es in der Höhe der Beihilfe und auch in der Leistung teilweise erhebliche Unterschiede für Beamte. Die Leistungen der Beihilfe sind in den letzten Jahren — ähnlich wie die der GKV — teilweise erheblich zusammengestrichen worden. Für den Beamten ist daher wichtig, neben seiner privaten Absicherung auch eine Zusatzversicherung für die Leistungen zu erwerben, die die Beihilfe nicht mehr zahlt. Hier bietet Finanzgewissen Hilfe bei der Auswahl des richtigen Tarifs.

Unsere Beamtentarife gibt es für alle Beihilferegelungen (Bund und Länder), für alle Berufsphasen (Beamte auf Widerruf — Anwärter und Referendare, Beamte auf Probe, Beamte auf Lebenszeit, Versorgungsempfänger) sowie für Beihilfe oder freie Heilfürsorge (Soldaten, Polizisten, Feuerwehrleute).

Die Leistungen einer PKV für Beamte zusammengefasst

  • Freie Arztwahl: Zugang zu Privatärzten und Spezialisten, oft ohne lange Wartezeiten
  • Chefarztbehandlung: Wahlmöglichkeit für Behandlungen durch den Chefarzt im Krankenhaus
  • Ein- oder Zweibettzimmer: Komfortablere Unterbringung bei Krankenhausaufenthalten
  • Höhere Erstattungen: Zuschüsse für Zahnersatz, Brillen, Heilpraktiker und alternative Heilmethoden
  • Individuelle Tarifgestaltung: Anpassbare Leistungen je nach Bedarf, z. B. bei Zahnbehandlungen, Vorsorgeuntersuchungen oder Zusatzleistungen
  • Schnelle Terminvergabe: Oft kürzere Wartezeiten bei Fachärzten und in Kliniken
  • Rundum-Absicherung: PKV-Schutz für ambulante, stationäre und zahnärztliche Behandlungen
  • Spezielle Tarife: Günstige Anwärtertarife für Beamtenanwärter während der Ausbildung

Ist eine private Krankenversicherung für Beamte sinnvoll?

Für Beamte ist die private Krankenversicherung in der Regel deutlich günstiger als die Mitgliedschaft in den gesetzlichen Krankenkassen. Denn Beamte haben in der Regel Anspruch auf Beihilfe, mit der ihr Dienstherr die Krankheitskosten bezahlt. Das bedeutet, dass Bund, Länder oder Kommunen einen festen Prozentsatz der Kosten für alle notwendigen Behandlungen oder Medikamente übernehmen. Bekommt beispielsweise ein Bundesbeamter einen Zuschuss von 50 %, erstattet der Dienstherr die Hälfte der Krankheitskosten — daher benötigt der Beamte eine private Krankenversicherung, um die andere Hälfte zu decken. Die Höhe des Zuschusses richtet sich nach Bundes- oder Landesrecht: Bundesbeamte mit einem oder weniger Kindern erhalten 50 % Erstattung der Krankheitskosten, ab zwei Kindern erhöht sich der Zuschuss auf 70 %.

Der Ehegatte oder Lebenspartner eines Beamten ist anspruchsberechtigt, solange er bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschreitet — ebenso Kinder. Bundesbedienstete erhalten 70 Prozent für den nichterwerbstätigen Ehegatten und 80 Prozent für Kinder. Auch Bundesbedienstete im Ruhestand erhalten 70 Prozent der Leistung — ganz gleich, ob sie kindergeldberechtigte Abkömmlinge haben.

Privat krankenversicherte Frauen können beim Bundesversicherungsamt ein einmaliges Mutterschaftsgeld von bis zu 210 Euro beantragen. Außerdem erhalten sie von ihrem Dienstherrn ein Nettogehalt abzüglich 13 € pro Kalendertag. Wie viel Beihilfe Staatsbedienstete erhalten, hängt von den landeseigenen Regelungen ab — manchmal gibt es große Unterschiede: In Baden-Württemberg beispielsweise beträgt die Erstausstattungshilfe für ein Neugeborenes 250 Euro, in Nordrhein-Westfalen nur 170 Euro.

Experten-TippDennis Becker · Geschäftsführer & Berater
„Der Beitrag für eine private Krankenversicherung setzt sich aus folgenden Punkten zusammen: gewünschte Leistungen, Eintrittsalter und Vorerkrankungen.“

3. Was kostet eine private Krankenversicherung für Beamte?

Vergleich gesetzliche & private Krankenversicherung: Beamte können sich grundsätzlich frei zwischen dem Verbleib in der gesetzlichen Krankenkasse und dem Wechsel in eine private Krankenversicherung entscheiden. Allerdings unterscheiden sich die Kosten deutlich. Beispiel einer 29-jährigen Gymnasiallehrerin (Besoldung A13 Stufe 7 in NRW): Beitrag zur gesetzlichen Krankenkasse: 776,58 Euro im Monat (4.425 Euro monatliche Besoldung × 15,0 % GKV-Beitrag inkl. 1 % Zusatzbeitrag, Beispiel TK, + 2,55 % Pflegepflichtversicherung). Beitrag zur privaten Krankenversicherung: ab 225 Euro im Monat (ohne Vorerkrankungen, mit Zweibettzimmer & Chefarzt — 50 % Beihilfe). Durch den Wechsel in die private Krankenversicherung für Beamte spart die Gymnasiallehrerin in unserem Beispiel rund 551 Euro im Monat.

Rechenbeispiel: private Krankenversicherung (Vollversicherung)

Die Continentale 382,03 € SB 450 € · weltweit zzgl. 6 € monatlich · monatlicher Beitrag Angebot anfragen
AXA 664,50 € SB 300 € · weltweit zzgl. 6 € monatlich · monatlicher Beitrag Angebot anfragen
HanseMerkur 671,68 € SB 0 € · weltweit unbegrenzt · monatlicher Beitrag Angebot anfragen
Experten-TippDennis Becker · Geschäftsführer & Berater
„Beamte, die gefährliche Tätigkeiten ausüben, haben keinen Anspruch auf Beihilfe — der Staat bezahlt ihre medizinische Versorgung direkt (freie Heilfürsorge). Dazu gehören zum Beispiel Polizei oder Feuerwehr in einigen Bundesländern. Der Staat trägt dann die vollen Behandlungskosten. Anspruch auf Beihilfe haben deren Angehörige — auch im Ruhestand.“

4. Fazit: Private Krankenversicherung für Beamte

Die private Krankenversicherung (PKV) ist für Beamte meist die attraktivere Wahl. Dank der Beihilfe zahlen Beamte nur einen geringen Anteil der Versicherungskosten und profitieren von umfangreichen Leistungen wie freier Arztwahl, Chefarztbehandlung, komfortabler Krankenhausunterbringung und höheren Zuschüssen für Zahnersatz und alternative Heilmethoden. Zudem lassen sich die PKV-Tarife individuell anpassen. Für Beamtenanwärter gibt es spezielle, günstige Tarife, und eine erneute Gesundheitsprüfung bei Umstellung entfällt. Insgesamt bietet die PKV eine maßgeschneiderte, leistungsstarke Absicherung zu günstigen Konditionen.

Um den passenden Tarif der privaten Krankenversicherung zum besten Preis für Sie zu finden, nutzen Sie gerne unser Anfrageformular — kostenfrei und unverbindlich.

Beratung vor Ort

Beihilfe, Restkostentarife und der Wechsel in die private Krankenversicherung sind für Beamtinnen und Beamte Spezialfragen. Schwerpunktmäßig betreut sie unser Standort Plauen — persönlich im Vogtland oder per Video, bundesweit digital.

ProvenExpert ProvenExpert Kundenbewertungen
4,88 von 5 SEHR GUT 610 Bewertungen
99 % Empfehlungen
KundenserviceSEHR GUT (4,87)
Preis / LeistungSEHR GUT (4,83)
Top-Kompetenzen: KundenzufriedenheitKundentreueZielerreichung Alle Bewertungen ansehen →

Die häufigsten Fragen zur Private Krankenversicherung für Beamte

Was muss ich beim Abschluss einer privaten Krankenversicherung beachten?
Ein ganz wichtiger Punkt für die private Krankenversicherung ist Ihr Gesundheitszustand. Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenkasse kann die private für Ihre Vorerkrankungen Risikozuschläge erheben. Vorerkrankungen sind daher auf jeden Fall beim Abschluss mit anzugeben.
Gibt es vergünstigte PKV-Tarife für Referendare und Beamtenanwärter?
Ja, die gibt es. Es sind Ausbildungskonditionen, bei denen Sie aber folgende Voraussetzungen beachten müssen: bis 39 Jahre und der Gesundheitszustand ist wichtig.
Was sind die Vorteile einer privaten Krankenversicherung?
Beim Krankenhausaufenthalt der Status Privatpatient: Sie werden je nach gewähltem PKV-Tarif im 1- oder 2-Bett-Zimmer untergebracht und auf Wunsch vom Chefarzt behandelt. Dazu kommen höhere Zuschüsse für Zahnersatz, Zuschüsse für alternativmedizinische Behandlungen bei einem Heilpraktiker sowie Zuschüsse in der Naturheilkunde.
Ist mein Kind mitversichert?
Kinder von Beamten (und Beamtenanwärtern) haben Anspruch auf Beihilfe. Ein Beamter erhält zum Beispiel 80 Prozent Beihilfe für seine Kinder. Für die restlichen 20 % muss eine private Krankenversicherung abgeschlossen werden, bei der der Beitrag dann aber relativ gering ist. Sind beide Ehepartner Beamte, wird das Kind immer demjenigen zugeordnet, welcher den Anteil des Familienzuschlags für das Kind erhält — die Beihilfe für das Kind wird also nur einem Elternteil ausgezahlt.
Muss man als Beamter privat versichert sein?
Nein, dies ist nicht verpflichtend. Beamte können ungeachtet des Einkommens frei wählen zwischen einer gesetzlichen und einer privaten Krankenversicherung.

Haben Sie alles gefunden?

Hier finden Sie weitere interessante Inhalte zum Thema:

Marvin Becker Melanie Kenkenberg

Schnelle Frage, Kritik oder Feedback?

Professionelle Beratung von echten Menschen — rufen Sie uns zum Ortstarif an oder schreiben Sie uns.

Noch nicht das Richtige gefunden?

Über 120 Versicherungsthemen, zehn Standorte, ein Ansprechpartner. Sagen Sie uns, worum es geht.