Krebsversicherung
Jetzt mit dem Vorsorgeschutzbrief für meine Familie vorsorgen
Eine Krebsversicherung kostet je nach Eintrittsalter zwischen 9,90 € und 29,90 € im Monat. Die Krebsversicherung ist ein relativ neues Produkt auf dem Versicherungsmarkt.
1. Was ist eine Krebsversicherung?
Warum ist eine Krebsversicherung so sinnvoll? Ob eine Krebsversicherung sinnvoll ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Es gibt ein Risiko zu erkranken — man kann natürlich auch umsonst einzahlen. Wir hoffen natürlich für jeden, dass Letzteres eintritt. Vielen geht es so, dass sie besser schlafen können, wenn sie wissen, für den Fall der Fälle abgesichert zu sein. Andere gehen vom Optimalfall aus und vertrauen darauf, nicht zu erkranken — beides nachvollziehbar!
Für den Fall einer Krebsdiagnose ist eine Krebszusatzversicherung natürlich sinnvoll, um finanziell für die Zeit der Erkrankung abgesichert zu sein. Es ist auch möglich, sich generell gegen eine Berufsunfähigkeit zu versichern — auch bei anderen Erkrankungen (mehr dazu bei der Berufsunfähigkeitsversicherung).
Die Vorteile einer guten Krebsversicherung
- Finanzielle Unterstützung: Bei einer Krebsdiagnose wird ein bestimmter, vorher festgelegter Betrag ausgezahlt, der den Betroffenen bzw. die Betroffene entlasten und unterstützen soll. Die Verwendung ist jedem frei überlassen.
- Mehr Komfort im Krankenhaus: Einbettzimmer, Chefarztbehandlungen und Wahlleistungen
- Bessere Vorsorgemöglichkeiten: Von den Krankenkassen werden präventive Leistungen nur beschränkt oder unter bestimmten Voraussetzungen vorgenommen. Die Krebszusatzversicherung übernimmt je nach Tarif weitere Untersuchungen und Vorsorgemaßnahmen (ungeachtet des Alters).
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„Die Menschen werden immer älter, deswegen nehmen die Krebspatienten auch zu! Auch wenn natürlich viele Krebserkrankungen mittlerweile aufgrund der guten Vorsorge rückläufig sind — eine Versicherung für den Fall der Fälle ist auf jeden Fall sinnvoll!“
2. Leistungen einer Krebsversicherung
Welche Leistungen bietet eine Krebsversicherung?
- Diagnosegeld — zur freien Verfügung
- Medizinische Assistance (medizinische Zweitmeinung)
- Kosten für psychologische Betreuung
- Kosten für Stilberatung — für ein selbstsicheres Auftreten
Rein statistisch gesehen muss jeder zweite Mensch damit rechnen, im Laufe seines Lebens an Krebs zu erkranken. In Deutschland leiden derzeit rund 1,6 Millionen Patienten unter Krebs; pro Jahr erhalten über 460.000 Menschen diese Diagnose. Zwar kann die moderne Medizin viele Krebserkrankungen heute mit Erfolg bekämpfen, trotzdem ist Krebs für die Betroffenen und ihre Angehörigen ein tiefer Einschnitt. Durch Verdienstausfälle und höhere Kosten kann es auch zu finanziellen Engpässen kommen — eine Krebsversicherung hilft dabei, dass solche Schwierigkeiten im Krankheitsfall gar nicht erst entstehen.
Versicherte, die einen Krebs-Schutzbrief abgeschlossen haben, erhalten im Krankheitsfall eine Einmalzahlung. Die Höhe der Leistungen richtet sich nach dem gewählten Tarif. Die Zahlung ist nicht zweckgebunden — Versicherungskunden entscheiden folglich selbst, wofür sie dieses Geld verwenden wollen. Beispielsweise lassen sich durch die Einmalzahlung alternative Therapien oder plastische Operationen finanzieren, die von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen werden. Auch die regelmäßige Beschäftigung einer Haushaltshilfe ist durch die Leistungen der Krebsversicherung leichter finanzierbar.
Voraussetzungen — die Gesundheitsfragen: Wie bei vielen anderen Versicherungen müssen Antragsteller Gesundheitsfragen beantworten. Im Falle einer Krebsversicherung sind oft die folgenden zwei Fragen relevant: Hatten Sie bereits eine Krebsdiagnose? Gab es bei Ihrer Großmutter, Mutter oder Schwester bereits eine Krebserkrankung? Wenn die erste Frage mit „Ja“ beantwortet wird, ist eine Versicherungsdeckung nicht möglich. Ein „Ja“ auf die zweite Frage ist hingegen kein automatisches Ausschlusskriterium — allerdings führt dies oft zu einer Erhöhung der Versicherungsbeiträge, manchmal um bis zu 50 Prozent oder sogar mehr.
Wann zahlt die Versicherung? Die Versicherung zahlt, wenn eine Krebserkrankung im Sinne der Versicherungsbedingungen eindeutig diagnostiziert und durch einen histologischen Befund bestätigt wird. Wann eine Krebserkrankung im Sinne des Versicherers vorliegt, wird in den Versicherungsbedingungen festgehalten — beispielsweise mit Definitionen wie: „Krebs im Sinne dieser Bedingungen liegt vor, wenn ein invasiv wachsender Krebs, der sich durch ein eigenständiges Wachstum auszeichnet und bereits in das umliegende Gewebe eingedrungen ist oder Metastasen (Fernableger) gebildet hat, eindeutig festgestellt wurde. Unter dem Begriff ‚Krebs‘ verstehen wir auch bösartige Tumore des Blutes (Leukämien), der blutbildenden Organe und des Lymphsystems (Morbus Hodgkin, maligne Lymphome).“
„Darüber hinaus erbringen einige Versicherer auch Leistungen, wenn die Krebserkrankung auf Alkohol-, Drogen- oder Medikamentenmissbrauch zurückzuführen ist oder auf der Einnahme von Giftstoffen basiert.“
Wann zahlt eine Krebsversicherung nicht?
Es gibt spezifische Krankheitsbilder, bei denen eine Krebsversicherung keine Leistungen erbringt. Allerdings variieren diese Ausschlüsse von Anbieter zu Anbieter und sind detailliert in den Versicherungsbedingungen festgehalten. Es ist daher ratsam, vor Vertragsabschluss immer sorgfältig nachzulesen. Beispiele für nicht versicherte Krankheitsfälle sind:
- Krebsvorstufen und Frühformen wie Carcinoma in situ (CIS) oder Zervixdysplasie (CIN I–III, PAP 1–4)
- Chronisch lymphatische Leukämie mit einem Schweregrad unter RAI-Klasse I oder Binet-Klasse A1
- Hautkrebs, der nicht dem malignen Melanom (schwarzer Hautkrebs) zugeordnet werden kann
- Frühe Stadien (T1 und T2) des malignen Melanoms (schwarzer Hautkrebs)
- Prostatakrebs im Stadium T1
- Schilddrüsenkrebs, wenn er als papillär eingestuft wurde und die Stadien T1–T3 aufweist
- Harnblasenkarzinom im Stadium T1
- Non-Hodgkin-Lymphome im Stadium 1 (gemäß Ann-Arbor-Klassifikation)
Laufzeit & Wartezeit einer Krebsversicherung
Die Laufzeiten von Krebsversicherungen unterscheiden sich von Tarif zu Tarif. Einige Anbieter vereinbaren beispielsweise ein pauschales Laufzeitende mit dem Erreichen des 70. oder 75. Lebensjahres. Bei einigen Tarifen gibt es zudem eine Wartezeit: Dies bedeutet, dass der Versicherer nicht leistet, wenn die Krebsdiagnose in dieser Zeit gestellt wird. Häufig beträgt die Wartezeit 3 oder 6 Monate.
3. Kosten einer Krebsversicherung
Interessenten für eine Krebsversicherung müssen in ihrem Versicherungsantrag zunächst einige Gesundheitsfragen beantworten. Jedoch ist der Gesundheitsfragebogen für die Krebsabsicherung in der Regel deutlich weniger umfangreich als für eine private Krankenversicherung oder eine Berufsunfähigkeitsversicherung.
Die Versicherungsunternehmen wollen vor allem wissen, ob der Antragsteller bereits an Krebs erkrankt war — in diesem Fall ist kein Versicherungsschutz durch einen Krebs-Schutzbrief möglich. Bei Frauen spielt auch eine Rolle, ob bei ihrer Mutter, Großmutter oder Schwester bereits eine Krebserkrankung festgestellt wurde. Ein Ausschlusskriterium für die Aufnahme sind solche familiären Krankheitsfälle nicht, jedoch erhöhen sich hierdurch die Versicherungsbeiträge — dieser Aufschlag kann bis zu 50 Prozent betragen.
Rechenbeispiel: Krebsversicherung
Monatlicher Beitrag bei der Würzburger Versicherung nach Eintrittsalter:
„Die Laufzeit einer Krebsversicherung? Der Vertrag wird in der Regel für ein Jahr abgeschlossen. Wenn keine Kündigung erfolgt, verlängert sich der Krebs-Schutzbrief automatisch um ein weiteres Jahr. Eine Krebsabsicherung bieten die meisten Versicherungsunternehmen bis zur Vollendung des 64. Lebensjahres an.“
4. Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine Krebsversicherung eine wichtige Ergänzung zu einer umfassenden Absicherung im Falle einer Krebserkrankung sein kann. Die Voraussetzungen für den Versicherungsschutz, wie die Beantwortung von Gesundheitsfragen, spielen eine entscheidende Rolle bei der Beantragung. Es ist ratsam, die Versicherungsbedingungen sorgfältig zu prüfen, um die genauen Leistungsumfänge und Ausschlüsse zu verstehen.
Die Versicherung zahlt in der Regel, wenn eine eindeutige Krebsdiagnose vorliegt und durch einen histologischen Befund bestätigt wurde, wobei die genaue Definition von Krebs in den Versicherungsbedingungen festgelegt ist. Es können jedoch bestimmte Krankheitsbilder ausgeschlossen sein, und die Leistungen können von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich sein. Die Laufzeit und die mögliche Wartezeit der Versicherung sind ebenfalls wichtige Aspekte: Die Laufzeit kann je nach Tarif variieren, während die Wartezeit den Zeitraum darstellt, in dem der Versicherer keine Leistungen erbringt, wenn die Krebsdiagnose innerhalb dieser Zeit gestellt wird.
Eine Krebsversicherung kann daher eine wertvolle finanzielle Unterstützung bieten, um medizinische Kosten, Behandlungen und zusätzliche Aufwendungen im Zusammenhang mit einer Krebserkrankung abzudecken. Es ist jedoch wichtig, die individuellen Bedürfnisse, die Gesundheitsvorgeschichte und die finanziellen Möglichkeiten zu berücksichtigen, um die richtige Krebsversicherung auszuwählen.
Die häufigsten Fragen zur Krebsversicherung
Welche Art der Versicherung wird angeboten?
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